philosophie

„wir müssen immer das unerreichbare kennen und wollen,
wenn das erreichbare gelingen soll“ bruno taut

schneller noch, als die visionäre der architektur zu anfang
des 20. jahrhunderts es erhoffen konnten, wurden die träume
von einer „gläsernen architektur“ wahr – und damit die science fiction
von paul scheerbart realität.
längst sind berge und landschaften
mit einer transparenten architektur überbaut und die philosophie
der „gläsernen kette“
um den star-architekten bruno taut
und seinen dichterfreund scheerbart ist gegenwärtige,
gebaute architektur rund um den globus.

kunststoff
glas wurde zu anfang des vergangenen jahrhunderts
als futuristisch und visionär gegen den stein gesetzt.
was seinerzeit niemand voraussehen konnte,
ist die geradezu wahnwitzige geschwindigkeit,
mit der ein anderes material das glas schon bald
wieder ablösen würde: der kunststoff!

firmen wie foiltec, die project eden
realiserten,
bauen mit dem hoch alterungs- und lichtbeständigen
ETFE.
buckminster fullers ideen einer anderen, besseren
zukunft unter den geodätischen domen wurde damit
vorstellbarer: leicht, günstig, sicher und haltbar.

atmende gebäude
flexibilität wandelte sich von einer technischen
metapher zur formalen möglichkeit: organische formen,
mobile gebäude und sich den klimatischen
bedingungen anpassende,“atmende“ bauten
konnten mit diesem material erstmals ausgeführt werden.

urbanes licht
nun tritt mit dem licht zu beginn des 21. jahrhunderts
ein zweites element der architektur vehement
neben den flexibeln kunststoff: es ist ebenso anpassungsfähig
und wandelbar.
nicht umsonst bedeutet aufklärung im französischen „das zeitalter des lichtes“.
so, und nur so, macht der einsatz neuer medien sinn und schafft eine eigene kultur.

utopien
die firma foiltec, die beide medien – licht und kunststoff – ineinander
führt, fühlt sich den utopien der erwähnten frühen
giganten einer prospektiven architektur verpflichtet.
ihre zusammenarbeit mit der TROIA gmbh an dem projekt FLEXIPIX
steht für ein technisch innovatives und sozial verantwortliches denken.

hochwertiges, ökologisch sinnvolles
und gesellschaftlich wünschenswertes
bauen soll mit unserer technologie möglich sein.

der öffentliche raum soll in seiner ursprünglichen
qualität, platz zu bieten für die begegnung und
auseinandersetzung der bevölkerung,
durch unseren beitrag vitalisiert werden.